Unternehmen & Institutionen

Auf allen Ebenen sind alle Beteiligten im Kunstmarkt auf professionelle, engagierte Partner angewiesen – von der Aus- und Weiterbildung über das künstlerische Schaffen bis hin zu Präsentation, Dokumentation, Vermarktung, Versicherung, Transport und Bewahrung von Kunstwerken. Bei Art Advice finden Sie Informationen zu Unternehmen und Institutionen, deren Arbeit und Programm sich rund um die Kunst bewegt und die sich durch ihr Spezialwissen und durch immer wieder neue Entwicklungen auszeichnen.

Kunstmarkt Daily

Kunstmarkt Daily bietet Ihnen eine Zusammenfassung interessanter Portale und Sites im Web. Hier erfahren Sie wie bei einer Tageszeitung, was andere berichten und aktuell melden. Diese Rubrik wird ständig aktualisiert und um weitere lesenswerte Links und Adressen erweitert.

Bücher & Wissen

Bei Art Advice finden Sie Bücher und Wissenswertes rund um die bildende Kunst. Themenschwerpunkte sind Künstlerförderung, Kunst und Recht, Kunst und Wirtschaft, Marketing im Kunstmarkt. Die Publikationen sind zumeist im GKS-Fachverlag erschienen und richten sich an alle Beteiligten im Kunstmarkt und leisten den Transfer von der Theorie in die Praxis.

Art Advice Blog

Bildende Kunst braucht nicht nur Kreativität sondert auch Fachwissen. Dann kann sie Menschen erreichen und ihre Wirkung entfalten. Art Advice gibt in Kooperation mit dem GKS-Fachverlag Tipps und Ratschläge zu allgemeinen Fragen rund um den Kunstmarkt. Die Themenschwerpunkte sind hierbei Künstlerförderung, Kunst und Recht, Kunst und Wirtschaft sowie Marketing im Kunstmarkt.

News aus der Kunstszene

  • DAS EWIGE KIND
    (SCHIRN MAG)

    Mit einem Dokumentarfilm ehrt Ulrike Pfeiffer den Anfang 2017 verstorbenen Filmemacher und Filmkünstler Werner Nekes. Jetzt im Kino....

  • KöRPERKULT, MASSE UND NEUER MENSCH
    (SCHIRN MAG)

    In der Weimarer Republik wurde Sport zum klassenlosen Massenphänomen. Doch der angestrebte neue Mensch zeigt bereits erste Anzeichen der späteren Nazi-Ideologie....

  • Klaus-Peter Dienst - Kalligrammatische Typografie und poetische Textbilder
    (Ausstellungen Nordrhein-Westfalen)

    NRW-Forum Kultur und Wirtschaft in Düsseldorfab 24. November 2017 Das Lebenswerk von Klaus-Peter Dienst ist vor allem eins: eine manische Liebeserklärung an die Schrift. Die hat er in zahllosen Variationen zu wahren Wort-Landschaften konstruiert. Jetzt haben angehende Kommunikationsdesigner der Ho...

  • August Macke und Freunde
    (Ausstellungen Nordrhein-Westfalen)

    Museum August Macke Haus in Bonnab 03. Dezember 2017 Mit der Schau »August Macke und Freunde – Begegnung in Bildwelten« eröffnet das Museum August Macke Haus seine neuen Ausstellungsräume. Zugleich wird damit an den 130. Geburtstag des bedeutenden Expressionisten erinnert, der innerhalb der Av...

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Ratgeber: Am Erfolg eigener Werke mitverdienen

So profitieren Künstler von den Regelungen des Urheberrechtsgesetzes

Viel zu billig habe er seine Werke verkauft, erfährt ein Künstler bei einem Erfahrungsaustausch unter Kollegen. Auch das Honorar, das der geschäftstüchtige Art Consultant für eine Edition gezahlt hat, sei ein echter Dumpingpreis. Nun fragt sich der Künstler, ob er auf diesen Verlusten sitzen bleibt.

Auch die Juristen kennen das Problem, dass kein Künstler weiß, wie sich der Wert seiner Werke entwickelt. Zeit und Geld fließen in das künstlerische Schaffen, und gerade am Anfang reicht der Erlös oft nur, wenn ein Nebenjob oder Partner zusätzliche Einkünfte beisteuert. Doch wenn die Bilder oder Skulpturen, die aus dem Atelier verkauft wurden, später professionell gehandelt werden, muss der Künstler nicht leer ausgehen.

Das Urheberrechtsgesetz räumt ihm über das sogenannte Folgerecht einen Anspruch ein, am Verkaufserlös seiner Werke teilzuhaben, wenn sie beispielsweise durch Kunsthändler, Auktionshäuser, Antiquare oder Agenten verkauft werden. Liegt der Verkaufserlös zwischen 400 und 50.000 Euro, so stehen dem Künstler davon vier Prozent zu.

Oft wird übersehen, dass ein Künstler diesen Anspruch selbst geltend machen kann, sobald er von einem Weiterverkauf eines seiner Werke erfährt. Er muss dazu nicht Mitglied einer Verwertungsgesellschaft sein. Möchte er sich jedoch die Mühe sparen, den Kunstmarkt akribisch zu beobachten, so kann er diese Aufgabe durch seine Mitgliedschaft an die Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst übertragen. Er erhält dann einen Anteil aus der Vergütung, die die VG Bild-Kunst mit vielen Verkäufern pauschal geregelt hat.

Im Fall der Lizenz für eine Edition hat der Künstler einen unmittelbaren Anspruch auf eine angemessene Vergütung. Selbst wenn er einen schriftlichen Vertrag geschlossen hat, kann er verlangen, dass die Lizenzgebühr nachverhandelt wird. Voraussetzung ist, dass sein Honorar in einem auffälligen Missverhältnis zu den Erlösen und Vorteilen seines Vertragspartners steht. Er kann auf dieses Recht, ein angemessenes Honorar zu fordern, übrigens nicht im Voraus verzichten: Selbst wenn er im Vertrag unterschrieben hat, dass er keine weiteren Ansprüche stellen wird, kann er seinen Anspruch auf eine Anpassung der Lizenzzahlung geltend machen. Auf dem Schaden, zu wenig Geld für seine Leistung erhalten zu haben, muss er nicht sitzen bleiben.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbuch „Wie Künstler erfolgreich ihre Rechte verteidigen“ von Yasmin Mahmoudi und Kerstin Verena Lange, erschienen im GKS-Fachverlag: www.gks-kunstsposnoring.de