Unternehmen & Institutionen

Auf allen Ebenen sind alle Beteiligten im Kunstmarkt auf professionelle, engagierte Partner angewiesen – von der Aus- und Weiterbildung über das künstlerische Schaffen bis hin zu Präsentation, Dokumentation, Vermarktung, Versicherung, Transport und Bewahrung von Kunstwerken. Bei Art Advice finden Sie Informationen zu Unternehmen und Institutionen, deren Arbeit und Programm sich rund um die Kunst bewegt und die sich durch ihr Spezialwissen und durch immer wieder neue Entwicklungen auszeichnen.

Kunstmarkt Daily

Kunstmarkt Daily bietet Ihnen eine Zusammenfassung interessanter Portale und Sites im Web. Hier erfahren Sie wie bei einer Tageszeitung, was andere berichten und aktuell melden. Diese Rubrik wird ständig aktualisiert und um weitere lesenswerte Links und Adressen erweitert.

Bücher & Wissen

Bei Art Advice finden Sie Bücher und Wissenswertes rund um die bildende Kunst. Themenschwerpunkte sind Künstlerförderung, Kunst und Recht, Kunst und Wirtschaft, Marketing im Kunstmarkt. Die Publikationen sind zumeist im GKS-Fachverlag erschienen und richten sich an alle Beteiligten im Kunstmarkt und leisten den Transfer von der Theorie in die Praxis.

Art Advice Blog

Bildende Kunst braucht nicht nur Kreativität sondert auch Fachwissen. Dann kann sie Menschen erreichen und ihre Wirkung entfalten. Art Advice gibt in Kooperation mit dem GKS-Fachverlag Tipps und Ratschläge zu allgemeinen Fragen rund um den Kunstmarkt. Die Themenschwerpunkte sind hierbei Künstlerförderung, Kunst und Recht, Kunst und Wirtschaft sowie Marketing im Kunstmarkt.

News aus der Kunstszene

  • AB NACH MüNSTER
    (SCHIRN MAG)

    Die umfangreichen Skulptur Projekte Münster finden nur alle 10 Jahre statt. Aber das ist wirklich nicht der einzige Grund, weswegen man unbedingt dorthin fahren sollte. Eine Auswahl der Highlights auf dem SCHIRN MAG...

  • KOMMUNIKATION IST DER FEIND DER KUNST
    (SCHIRN MAG)

    Der Künstler Neil Beloufa präsentiert in diesem Jahr mit „Occidental“ bereits seinen zweiten Spielfilm. Im Interview spricht er über die Autorität des White Cube und warum die Frage nach Authentizität für ihn keine Rolle spielt....

  • Hombroich : Summer Fellows 2017

    (Ausstellungen Nordrhein-Westfalen)

    Museum Insel Hombroich in Neussab 22. Juli 2017 Künstler: Xavier Le Roy, Christine De Smedt, Scarlet Yu, Emily Hoffman, Mohamad Abassi, Sebastian Matthias, Alexandre Achour, Jule Flierl, Julia von Leliwa, Marlon Barrios Solano, Gillian Walsh, Guo Rui, Frosina Dimovska, Mila Pavićević und Dunja Cr...

  • Die humane Kamera - Heinrich Böll und die Fotografie
    (Ausstellungen Nordrhein-Westfalen)

    Museum Ludwig in Kölnab 01. September 2017 Anlässlich des 100. Geburtstags von Heinrich Böll befragt das Museum Ludwig in seinen neuen Fotoräumen Bölls Verhältnis zur Fotografie und dem Fotografieren – als Person des öffentlichen Lebens, als Gegenstand seiner Betrachtung, als Hilfsmittel f...

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Art Cologne
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Ratgeber: Künstler und Social Media

galerieAls Künstler hat man viel mehr Möglichkeiten, über interessante Themen zu schreiben und Veröffentlichungen zu kreieren, als man auf den ersten Blick glauben möchte. Nehmen wir beispielsweise den Künstleralltag. Die Arbeit im Atelier bietet jede Menge an Inspirationen; angefangen von den dort vorhandenen und verwendeten Materialien, Kunstwerken und  thematischen Impulsen.

Die Vorbereitung einer Ausstellung  setzt sich aus vielen Komponenten und einer zeitlichen Abfolge zusammen. Warum nicht einmal darüber im Vorfeld einer Ausstellung berichten? Die Vernissage als Höhepunkt ist ohnehin in mehreren Perspektiven berichtenswert, als Ankündigung, als Live-Bericht, gar mit einem Video. Genauso gut kann man anschließend während der Ausstellungszeit Eindrücke sammeln, Gespräche wiedergeben oder eine Foto-Show zeigen. Besonders geeignet wäre ein Blog, um Eindrücke auf Künstlerreisen und Stipendien mitzuteilen. Gerade Stipendienaufenthalte und die damit verbundenen künstlerischen Projekte und Arbeitsprozesse können besonders gut in Form eines digitalen Tagebuchs, eben als Blog wiedergegeben werden.

Lassen Sie Ihre Leser an Ihrem künstlerischen Werdegang und ihrer Entwicklung teilhaben! Tauschen Sie sich über künstlerische Themen aus oder diskutieren Sie die Qualität der gerade erworbenen Leinwand oder die technischen Besonderheiten der Fotokamera. Derartige Themenfelder sind unerschöpflich und bieten immer einen Verweis auf Ihre Arbeit und zugleich die Chance, in den Dialog zu treten, sich auszutauschen – und hinzuzulernen. Auch dies ein nicht gering zu schätzender Aspekt des Social Web.

 Worüber bloggen, posten und twittern?

  • Generell eigenen sich alle Hinweise zu Veranstaltungen, Vernissagen, Finissagen,  Vorbereitungen, Aufbau einer Ausstellung, die Ausstellung selbst.
  • Mit Blogs kann man Eindrücke von Reisen, Aufenthaltsstipendien, Museumsbesuchen oder Besprechungen von Artikel in Zeitschriften wiedergeben.
  • Aber ACHTUNG: Niemals Persönliches und Privates mitteilen! Denken Sie immer an die Zielgruppen: Sammler, Ausstellungsbesucher, Galeristen, Kuratoren, Journalisten.
  • Aktuellste Tweets kurz knapp zu Terminen und Ankündigungen.
  • Aufrufe zu Unterstützung wie etwa Transport, Mitfahrgelegenheit, Technik, Equipment, Wissen etc.
  • Allgemeine Denkanstöße zu bestimmten Themen geben, die für die eigene künstlerische Arbeit oder für aktuelle Diskussionen wichtig sind.
  • Blogs sind hervorragend für Teams! Künstlergruppen können über den Prozess ihrer Arbeit gemeinsam schreiben und diesen transparent machen.
  • Interviews mit Galeristen und Kunsthistorikern.
  • Blick ins Atelier. Neuigkeiten in der Kunstszene und Tipps.
  • Katalogerscheinungen.

Ganz besonders eignen sich Blogs für Künstlergruppen und Kunstprojekte. Denn hiermit lassen sich die ersten Ideenentwürfe genauso spannend erzählen wie die unmittelbare Projektarbeit. Normalerweise münden diese Formen der gemeinschaftlichen Kunstproduktion in Ausstellungen mit evtl. abschließender Katalogdokumentation. Wer erhält aber einen Eindruck von all den vielen Arbeitsschritten, kreativen Prozessen und Diskursen, die während eines solchen Projektes ablaufen? Niemand, oder nur sehr wenige. Doch gehören gerade diese Dinge dazu, um das Gesamtwerk zu verstehen und würdigen zu können. Ein Blog kann hier das Fenster zum potentiellen Ausstellungsbesucher öffnen und ihm Einblicke bieten, die ihn intellektuell aber auch emotional an das Kunstprojekt binden. Das Blog im Sinne eines Tagebuches ist die perfekte Begleitung, die von den beteiligten Künstlern gemeinsam betrieben werden kann. Ob Texte, Beschreibungen, Fotos und Videos, Interviews mit den Veranstaltern und biografische Angaben zu den Künstlern, alles dient dazu, einen Gesamteindruck zu geben und ab einem frühen Zeitpunkt auf das Projekt aufmerksam zu machen. Wählt man dann auch noch die Kommentarfunktion, so kann ein lebendiger Austausch mit den ersten Rezipienten des Kunstprojektes entstehen. Aber selbst bei der kommentarlosen Variante ist die Möglichkeit, sich und das Projekt schon im Vorfeld und während der Entstehung bekannt zu machen, groß. Aber mit Einschränkung; denn: ohne Kommentarfunktion ruft der Künstler lediglich in die Welt hinaus.

An dieser Stelle gilt unbedingt der Hinweis auf die RSS-Funktion. Diese äußerst praktische Funktion sollte eigentlich weder auf einem Blog, noch auf einer Homepage fehlen. Der RSS-Feed, oder so genannte Really Simple Syndication ist eine technische Einrichtung auf Webseiten, die als eine Art Nachrichtenticker fungiert. Änderungen auf Websites wie etwa Neueinträge in Blogs, Veranstaltungsankündigungen oder andere inhaltliche Neuigkeiten wie Film oder Fotobeiträge werden als vereinfache Veröffentlichung in einem standardisierten Format an Abonnenten weitergeleitet. Die Bereitstellung von Daten im RSS-Format bezeichnet man auch als RSS-Feed. Nachdem der RSS-Feed also von interessierten Lesern abonniert wurde, kann der Abonnent die Nachrichten im Feedreader einlesen. Der Abonnent des RSS-Feeds kann dann direkt dem angebotenen Link folgen und dort die vollständige Meldung lesen.

Zu diesem Thema ist im GKS- Fachverlag der  Titel „Wie Künstler mit Social Networks bekannt werden. Im Internet richtig kommunizieren mit Facebook, YouTube, Twitter & Co“ von Wiebke Ollendorf, Julia Brodauf und Alexandra Wendorf erschienen. Zu beziehen über den GKS-Fachverlag für den Kunstmarkt, Bad Honnef, www.gks-kunstsponsoring.de.